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Datum: |
IT- Berufe/G18 |
Gi 05. 12.99 |
Teambildung und Aufgabenverteilung
Grundsätze der Teambildung
- möglichst wenige KollegInnen (5-7) mit hohen
Stundenanteilen beteiligen, um Teamarbeit möglich und leistbar zu machen,
- möglichst weitgehende Abdeckung der
fachlichen Kompetenz für die Lernfelder nach dem Rahmenlehrplan (IT-Systeme
und Öffentliche Netze, Anwendungsentwicklung, Organisation und
Geschäftsprozesse, Sprache und Kommunikation, Fachenglisch, Wirtschaft und
Gesellschaft),
- freiwillige Teamfindung, damit 'die Chemie
im Team stimmt',
- Bereitschaft der KollegInnen zu regelmäßiger
aktiver Mitarbeit im Team.
Grundsätze der Ausbildungsgestaltung
- Entwicklung je eines Lernprojekts für einen
Block (wir unterrichten 4 Blöcke à 3-4 Wochen im Jahr), als organisierendes
sinnstiftendes Zentrum des Blockes,
- möglichst hoher praktischer Anteil in Projekt-
und Unterrichtsarbeit,
- möglichst hohe Integration der übrigen Fächer
bzw. der Einzelunterrichte bezogen auf das Lernprojekt des Blockes,
- möglichst hohe Transparenz der Planung für die
SchülerInnen.
Aufgabenverteilung im Team

Bedingungen und Folgen der Teamarbeit
Bei den KollegInnen
- Bereitschaft der KollegInnen zu regelmäßiger
aktiver Mitarbeit im Team,
- hohe Stundenanteile erleichtern das Engagement
und integrative Ansätze,
- wöchentliche zweistündige Teamsitzung mit
Protokollführung,
- verbindliche Übernahme von Arbeitsaufträgen,
- Offenheit und Kompromissbereitschaft,
- Teilnahme von Referendaren ist förderlich,
- Austausch zwischen Teams bringt erhebliche
Synergieeffekte.
Regeln, Rechte und Pflichten zwischen unserem Team und der Schulleitung bzw. dem
Fachgruppensprecher
- Das Team führt regelmäßig Teamsitzungen durch
und informiert den Fachgruppensprecher über wichtige
Entscheidungen/Entwicklungen.
- Die Schulleitung versucht mit hoher Priorität,
einen vom Team gewünschten Teamsitzungstermin um 13.15 Uhr für alle
Teammitglieder im Stundenplan freizuhalten.
- Das Team regelt selbstständig die
Stunden/Fächerverteilung auf der Basis der allgemeinen Vorgaben der
Schulleitung.
- Vertretungen werden soweit wie möglich und
leistbar vom Team selbst geregelt.
- Absprachen mit den Firmen treffen die jeweiligen
Klassenlehrer autonom, soweit nicht wichtige Belange der Schule insgesamt
betroffen sind. In diesem Fall werden die Absprachen in Zusammenarbeit mit dem
Klassenlehrer getroffen.
- Alle Teammitglieder haben Anspruch auf die
Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und Fachtagungen bezogen auf den
IT-Bereich und damit verbundene neue Unterrichtsmethoden.
Lehrerrolle und Transparenz der Ausbildung
Lehrerrolle
- nur wer Teamfähigkeit selbst lebt, kann sie
auch vermitteln
- Lehrer nicht mehr allwissender
Wissensvermittler, sondern Moderator, Mitlerner und Problemlöser,
- Teamarbeit gibt Rückenstärkung bei
Konflikten mit Auszubildenden und Betrieben
- Vorbereitung von einzelnen Unterrichtsstunden
tritt in den Hintergrund, vorrangig ist die Suche nach sinnvollen und
leistbaren Themen für Lernprojekte, ihre saubere Ausformulierung, die
unterstützende und moderierende Begleitung der Projektarbeit der
SchülerInnen und nicht zuletzt die Schaffung der notwendigen Infrastruktur
und Ressourcen für die Umsetzung der Lernprojekte.
Transparenz der Ausbildung
- zum Blockbeginn erhalten die Auszubildenden
eine möglichst detaillierte Blockübersicht (s. Beispiel),
- fördert konkret die Zusammenarbeit und
Absprache im Team,
- bietet Auszubildenden die Möglichkeit,
Wünsche und Ideen einzubringen,
- erleichtert das Vertreten der Ausbildung nach
außen.
- an jedem Blockende erfolgt eine
Blockabschlussbesprechung mit verschiedenen Methoden (Fragebogen, Metaplan,
Zielscheibe, ...),
- eine darüber hinaus wünschenswerte
Beteiligung der SchülerInnen an den Planungsprozessen stößt im dualen
System an erhebliche Grenzen.